27.09.16 – Wasser die Zweite (und was sonst so ging)

Frischen Mutes heute früh erst mal bei der Gemeinde in Dörverden vorstellig geworden. Was hat das mit dem Renovieren zu tun? Naja, nun weiß ich endlich genau wo und wie Container, Papier, Gelbe Säcke und lauter so nützliche Dinge zu finden oder zu organisieren sind.

Nun aber mal zu den wichtigen Dingen des Tages.

Wasser für den Stall ist die Losung (wieder). So weit so gut und am Besten ist es ja bekanntlich mal ganz von Vorne anzufangen wenn es klemmt und stiert, oder? Jedenfalls hab ich das weitgehend so gemacht und locker flockig wieder das meiste abgebaut an der Pumpe und den Leitungen. Fein neu abgedichtet, verschraubt und geprüft.

Eine Pumpe, zwei Anschlüsse - 33 Versuche...
Eine Pumpe, zwei Anschlüsse – 33 Versuche…

Test 1 – Radau aus der Pumpe aber kein Wasser.
Test 2 – gleicher Radau, gleiches Ergebnis
Test 3 bis 7 – dito
Test 8 – Radau bissl weniger (oder auch nicht) aber nachdem ich einfach mal genau das aufgeschraubt hab, wo drauf steht in der Anleitung „zu lassen ! “ zieht das Pümpchen tatsächlich Wasser aus dem Untergrund. Fein und toll und der Beginn eines tollen Tages. :o)

tatataaa - die neue Pumpe nebst der zig Anschlußreduzierungen
tatataaa – die neue Pumpe nebst der zig Anschlußreduzierungen

Nachdem das Wasser also wieder läuft kann ich an die Sache mit dem Leitungsdruck im Kessel ran gehen. Als anerkannter Pumpenexperte der ich nun bin Schraube ich unverdrossen an der Druckwaage (Fachausdruck von Lennart ausgeliehen) herum und siehe da, es regelt sich bei 2,5 Bar ein. Bingo.

Wasser bei der Pumpe bedeutet aber noch nicht Wasser überall da wo es sein soll. Der Anschluß beim Putzplatz läuft wie tags zuvor schon mal.
Das Wasser an der Balltränke kommt aber so recht nicht an. Da tröpfelt es rum irgendwo innen drin. Gut, ich wollte das Ding eh richtig sauber machen und drum zerleg ich das gute Stück mal komplett. Und siehe da, es lässt sich alles gut zerlegen, reinigen und wieder anbauen. Aber Wasser kommt einfach nur tropfenweise. Mh. Dann zerleg ich halt das Anschlussrohr auch noch und siehe da, das Reduktionsstück ist so „gut“ dass aus 1″ (3,2 cm) Leitung nur vielleicht 1mm offen bleiben. Rest vergnaddelt total. 5 Minuten später schießt da Wasser durch – geht doch.

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Der neue Druck auf der Leitung macht dem alten und verrosteten Schwimmventil aber gleich mal ordentlich zu schaffen, sprich es zerlegt sich in Einzelteile wie von selbst und ich such nach Teilen die rumgeflogen sind. :o( Nachdem wieder alles da ist wo es sein soll, stell ich aber final fest dass der Druck das Ding überfordert und wir da einen upgrade brauchen. Werd ich halt abends mal im WEB stöbern.

Aber der Tag ist noch jung und der Hof hat noch eine weitere Tränke. Ein geiles Teil von Texas Trading aus Metal und schick und rund und geht aber nicht. Also auch das Ding zerrupft und geputzt. War echt zu leicht, denn nach ner halben Stunde läuft da frisches Wasser in die Schale. GOAL.

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So. Nachdem Wasser also in Hülle und Fülle da ist, gleich mal den Pferdestall Kärchern. Gut dass der Bene nicht da ist … dann wär ich sicher auch wieder gereinigt worden.

 

Die Bretter rundum werden alle noch erneuert, aber ich hab schon mal die  kaputten abgeklopft und dann richtig das ganze Gebälk und die Matten mit Druck bearbeitet. SO wird das was.

Nach getaner Arbeit im Pferdestall hab ich auf dem Rückweg noch mal eben den Anschlußbereich am Putzplatz gereinigt und von diversen Pflanzen befreit und siehe da , da fehlt das Pflaster. O.K. ich brauch ja auch Arbeit für morgen.

26.09.16 – Wasser für den Stall

Es war einmal vor langer Zeit, da hatte der ganze Stall schönes frisches Brunnenwasser. Es war einmal ….

Aktuell fehlt da erst mal die passende Grundwasserpumpe.

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so war das mal ….

Also fix nach einer umfassenden Recherche im Internet ein gutes Hauswasserwerk gesucht und gefunden im ABM (Achimer Bau Markt – wie sinnig die Abkürzung ) in Verden. Jetzt brauchte es NUR noch passende Anschlusstücke zu finden weil die Grundleitungen mal stolzes 1 1/2 “ (= 5cm Aussen- und 4cm Innendurchmesser) haben und das dazu benötigte Material das Sortiment des ABM nicht her gab.

Wie der Blitz zum Kunststofflager in Verden. Soll mal einer sagen Verden ist ein Dorf . Nochmal 100,-  € ! später hab ich auch schon alles was so passen sollte. Insgesamt 11 Teile – mh.

tatataaa - die neue Pumpe nebst der zig Anschlußreduzierungen
tatataaa – die neue Pumpe nebst der zig Anschlußreduzierungen

Und wiederum nochmal einige Stunden später läuft tatsächlich einige Zeit mal Wasser – hurra.

Der Kärcher schnurrt und hilft beim Reinigen des Tränkebecken.  Aber zu früh gefreut, weil die Pumpe keinen ausreichenden Druck Aufbau. Auch der mal wieder hilfsbereit um die Ecke kommende Lennart kommt da nicht weiter. Irgendwo undicht in der Saugleitung oder so… So oder So hab ich dann noch bis zum Dunkelwerden weiter gebaut und gesaugt und gegossen und geflucht. Morgen ist auch noch ein Tag zum weiter fluchen – also Schluß für heute liebe Leute.

25.09.16 – noch immer die Küche

Das erst Angenehme des Tages war die Feststellung dass der Grundofen noch immer warm ist. Da macht das Frühstück gleich mehr Freude.

Nach dem Stopp am Vorabend ging es heute direkt und zügig zur Beseitigung der Wasserprobleme. Wo rohe Kräfte sinnvoll walten (mit ner brand neuen schweren Rohrzange) und mittels der „Kommt-schon-Wasser-Meldekette-?“ vom OG bis zum Keller hat es dann irgendwann auch gefunzt. Also Wasser läuft für die Spülmaschine und das Spülbecken.

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Auch die Bauarbeiten an der Duschkabine gehen dem Ende zu. So eine Duschkabine ist allerdings m.E.20160925_163748 wie ein 6 Monate altes Kind – kann das alleine stehen ?
Naja, in der Anleitung steht 2 Leute 2 Stunden. Von den 2x Auseinanderbauen weil mann es genau wie in der Anleitung gemacht hat und es deshalb nicht passt, hat keiner was geschrieben

Nach einigem Geräumt und Schlepperei ist aber das OG nun komplett bezugsbereit soweit. img-20160925-wa0003

 

 

 

Passt ja dass Marie-Theres und Oliver  grade jetzt zum Besuch kommen. Eine willkommene Pause für den Erntefest Bummel in der Kreisstadt Verden. Ich würde sagen ALLE waren da. Auch der Herbst hat sich von der aller besten Seite gezeigt und bei 25° lässt es sich gut bummeln und Eis essen draussen.
Danke Mirjam und Florian fürs Helfen und gute Heimreise mit dem Blabla Car.

24.09.16 – Das Team greift durch…

Der Freitag war wie der Name schon sagt ein (bau-) freier Tag. Dafür ist dann am Samstag wieder richtig was passiert, trotz ein bissl viel Alkoholrest im Blut und zu wenig Schalf. 😉

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Dollhouse Hamburg

Die neue alte Küche wurde in Thiedinghausen eingesammelt, konnte aber leider nicht in einem Rutsch gefahren werden – mh. Kurzerhand eine zweite Fahrt für die gut 4 m lange Eck-Arbeitsplatte – ist ja nicht weit. Soweit der Plan. Nach weiteren 26 km hin und her war das meiste der Platte auch mit von der Partie. Ein gutes Stück (der Platte) das oben raus geschaut hat war wohl nicht mit dem Umzug ins neuen Zuhause einverstanden und ist ausgestiegen unterwegs irgendwann mal.
Also verbauen was noch da ist und beim Rest hilft ein wenig Improvisation immer, denn auch in Niedersachen sperrt der rettende Baumarkt zu früh zu am Samstag – eh klar.

 

20160925_094221Für die Küche braucht es auch einen neuen Zu- und Ablauf. Klingt einfach, war es aber nicht. Die geschätzt aus dem 30-jährigen Krieg stammenden Rohre haben erstmal alles versucht kein Wasser herauszurücken und sich auch nicht reinigen und zerlegen zu lassen.

2 Leute, 2 Stunden – so ist die Zeitangabe für den Aufbau…

Und weil ja drei Leute viel (Unfug) an einem Tag anstellen können ist auch der Bau der Übergangs-Duschkabine für das obere Bad richtig voran gekommen.

 

 

 

Aber irgendwann erst mal Schluss für heute und wieder einmal mehr den Grill zum Abendessen angesteckt. Angesteckt, also angezündet haben wir dann parallel auch den Grundofen im Haus. o.k. – es hat so sehr geraucht am Anfang, dass ich schon dachte der Kamin ist nur ’ne Attrappe. Aber mit ein wenig Lesen der 8-Seiten-Bedienungsanleitung (gut bebildert) und Klappe hier auf und Türchen da offen, hat es dann ein richtig schönes Feuer gegeben und gleichzeitig eine sehr heimeliche Wärme.

22.09.16 – Der neue Bautrupp ist da

Endlich wieder in Diensthop…

Mirjam, Flo und ich haben erstmal den – kaum überladenen – Anhänger, den der „Benzle“ brav und zuverlässig angeschleppt, ausgeräumt. Enorm was dann da doch so alles reinpasst! Gut, ich hab den auch drei mal gepackt sozusagen. Erst mal die Garagensachen und den Kellerkrams ausgeräumt – Anhänger voll. Dann doch wieder Platz gemacht für das neue Kreiselmähwerk und die Duschkabine. Dann die halbe Ladung ordentlich im Anhänger verteilt beim Transport vom Obermeier in Miesbach (der Landmaschinentandler unseres Vertrauens) nach Steinhöring und schlussendlich soviel wie möglich wieder reingestopft. Naja, wenigstens hat der Benzle mal ne solide Straßenlage dabei bekommen – tiefer legen wäre auch nicht anders. 😉

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Im Vordergrund: Anhängerladung, Im Hintergrund: Müllberge

Das neue Kreiselmähwerk und Mirjam wurden gleich Freunde und auf die urbane Wildnis hinter der Reithalle losgelassen. Jetzt schaut das schon recht ordentlich aus und passt zur frisch gemulchten Weide. Besagter Lennard aus der ersten Bekanntschaft mit Bene war nämlich ein Glücksgriff und zusammen mit seinem Kumpel Jan-Ole (kein Witz) hat er dem alten Grasbestand aus den letzten Monaten (oder Jahren?) den Garaus gemacht.

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Mirjam und Kreiselmähwerk

Im schweren Gelände hat dann schon mal auch der Flo eine führende Rolle übernommen, Heuschnupfen hin oder her. 🙂

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Flo und Kreiselmähwerk in schwerem Gelände

Mit dem neue importierten Kühlschrank ausgestattet haben wir dann auch gleich mal Vorräte gebunkert. Die nächsten Grillabende sind gesichert. 🙂 Das Sitzen am Feuerchen ist zu einem festen Bestandteil der Abende geworden mittlerweile.