Eine Zusammenfassung des Jahres 2018, spät aber doch

Bild von Hofschild

Im Februar 2018 wurde die Solebox für die Pferde eingeweiht. Ein besonderes Zusatzangebot für unsere Einsteller bzw. natürlich ihre Pferde. Ist gut gegen Husten, Lungenprobleme, Stauballergien und auch für die Haut. Weil sich beim Pferd einer Einstellerin eine Heuallergie entwickelt hat haben wir kurzerhand beschlossen auf der Waldweide (die an sich im Moment noch gar keine Weide ist weil außer ein paar Kräutern, Moos und Jakobskreuzkraut nicht wirklich was wächst) einen zweiten Offenstall mit Trail anzulegen, in dem nun Heulage gefüttert wird. Ich hab ja auch selber die alte Spyrna, die Heustauballergikerin ist und auch deshalb kann das ja schon zwei mal nicht schaden. Zusätzlicher körperlicher, zeitlicher und finanzieller Aufwand der so natürlich erst mal nicht geplant war. Aber man wächst ja mit seinen Aufgaben. Da diese Weide ja im Außenbereich ist darf man da natürlich nicht einfach einen Unterstand bauen. Deshalb müssen da Weidezelte herhalten. Über einen neu gebohrten Brunnen, was hier gar kein Problem ist solange es zur Versorgung von Weidetieren gebraucht wird, in Verbindung mit einer Weidepumpe vom Stephanshof ist die Wasserversorgung auf dem Trail mittlerweile auch kein Problem mehr.

Beim Willi Weidemann ist ein kleiner Unfall zu beklagen: Gott sei Dank von mir selber verursacht sonst hätt’s mich noch mehr geärgert. Um durch das Paddocktor zu fahren das von alleine zufällt gibt man genau diesem einen ordentlichen Schwung, springt dann auf den Willi um noch vor dem zufallen durch zu fahren. Wenn man dabei aber, vor lauter Eile, vergisst die Willitür zu schließen kann es passieren das die Tür am Pfosten hängenbleibt. Grrrrrrr. So ein Jammer. Unser Haus- und Hofmechaniker Lennart war selbstverständlich sofort zur Stelle. Und ich suche mir einen Stock der das Tor offenhält, auch wenn das zusätzliches ab- und aufsteigen bedeutet. Mittlerweile haben das auch noch zwei andere geschafft. Das mit Willi gegen Tor fahren meine ich. Deshalb hat das Tor auch so einen schönen Bogen……

Hansi hat mit unseren Zaunbauprofis Mimi (Hansis Tochter) und Flo (ihr Lebensgefährte) sämtliche alten Zäune die den Hof umgeben (nein, stimmt nicht ganz; der Jägerzaun entlang der Dorfstraße hängt nocht krumm und schief) repariert und „aufgefrischt“. Den Regen, glaube ich, haben die beiden dazu bestellt. Denn eigentlich regnet es immer wenn die beiden zum Zaun bauen kommen. Und Zäune haben sie schon kilometerweit gebaut. Die erste Einzäunung des Paddocktrail 1 hat auch im strömenden Regen stattgefunden. Hat aber keinen abgeschreckt. Was mut dat mut. Traurig ist nur das dieser Zaun dann vom Profizaunbauer ersetzt wurde und der mit so viel Schweiß 🙂 unter weinendem Himmel entstandene Zaun mit fast genau so viel Aufwand auch wieder abgebaut werden musste.

Diesmal bei größter Hitze, aber ohne Mimi und Flo, sondern mit einigen Einstellern, sind die Futterplätze im T1 mittels Paddockplatten befestigt worden. Puh, wieder ein Meilenstein sozusagen. Denn so toll der Boden für die Pferde ist solange es trocken ist, so schnell entsteht unerträgliche Matsche sobald es mal länger regnet. Und das tut es hier in Niedersachsen im Herbst und Winter reichlich. Nur leider nicht im Frühjahr 🙁

Vom 16.-20.07. haben uns dankenswerterweise wieder einmal Mimi und Flo ihre unermüdlichen Kräfte geschenkt und mit Hansi die Reitplatzeinzäunung fertig gestellt. Sieht super aus, finde ich, sehr professionell. Das Aufbringen der Teppichschnitzel war ein bisschen anstrengend weil die von der langen Lagerung über den ganzen Winter sehr verdichtet waren. Aber voila, er ist soweit fertig der Reitplatz 20×40 und wird fleißig genutzt.

Am 19.05. war Weideauftrieb für die Pferde im T1. Was für eine Freude. Die Pferde im T2 (Heulagepferde) haben leider nicht so viel Glück. Dabei wär es grade für die das beste Futter. Aber da müssen wir erst mal Jakobskreuzkraut stechen weil das für die Pferde hochgiftig ist und sich Seuchenartig verbreitet und außerdem ist da einfach kein Gras. Nachdem wir nun zweimal im Frühjahr Gras nachsäen haben lassen und aufgrund anhaltender Trockenheit die Saat einfach nicht aufgegangen ist wollen wir nun in 2018 im Herbst nachsäen lassen.

Eines schönen Tages im Juni standen auf einmal eine Dame vom Landratsamt und, man höre und staune-sowas gibt es hier in Niedersachsen, der Ameisenbeauftrage vor unserer Haustür. Man hat ihnen zugetragen das wir einen Ameisenhügel zunichte gemacht hätten. Wer ihnen das eingeflüstert hat dürfen sie nicht sagen, weiß „man“ aber auch so, wir sind ja nicht blöd. Die Sache ist aber auch blöde gelaufen. Unser Radlader-Wolfgang, ehemals Diensthops Ortsvorsteher, sollte in den Offenstall Schotter einbringen. Da gibt es leider nur eine Öffnung durch die der Radlader durchpasst und da hat auch vor uns schon jemand einen Baum gefällt damit man da mit großem Gerät reinkommt. In eben diesem Baumstumpf hat sich eine Hügelbauende Ameisenkolonie beheimatet. Uuuuund…… diese sind geschützt. Wir haben uns also strafbar gemacht und könnten mit einem Bußgeld belegt werden, wovon man aber absehen würde, wären wir einsichtig. Es ginge hauptsächlich um Aufklärung. Da kann man auch nur sagen: wer solche Nachbarn hat der braucht keine Feinde. Nicht das wir mutwillig Ameisenhügel bzw. die darin wohnenden Ameisen dezimieren wollen. Aber rund um unseren Hof herum ist in erster Linie Wald und bei einem Spaziergang durch diesen findest du nicht nur einen dieser Ameisenhügel und außerdem haben wir echt wichtigeres zu tun als uns noch zusätzlich Arbeit zu machen um einen extra Eingang für den Radlader zu bauen.

14.07.2018 Erstes Hoffest bei Pferde auf Uhlenborg. Wir haben im ganzen Dorf Einladungen verteilt und viele sind dieser gefolgt. Die Neugier und ein bisschen Höflichkeit macht’s möglich. (Das war jetzt aber böse). Eine Einstellerin hat mich beratend unterstützt beim Blumenschmuckkauf. Und alle Einsteller, die Einen mehr, die Anderen weniger haben mitgeholfen das dieses Fest rund über die Bühne gehen konnte. Vorher geputzt und dekoriert, Kuchen gebacken (mmmm-lecker) und hinterher aufgeräumt. Das Wetter hat sich von seiner schönsten Seite gezeigt. Eine gelungene Veranstaltung. Und auch Besuch aus Bayern hat diesem ersten Hoffest beigewohnt. Heidi und Christine waren nicht nur zum feiern hier sondern haben uns auch tatkräftig unterstützt.

Wir werden ja seit unserem Einzug von allen möglichen Leuten immer wieder daran erinnert das wir doch einen Hofhund brauchen würden. Was ich persönlich jedesmal mit den Worten kommentiere: „Nö, ein Hund braucht Erziehung, dazu habe ich keine Lust. Ein Hund braucht Zeit, die ich nicht habe und außerdem habe ich, auch allein im Haus, keine Angst. Wenn wir eine tierische Bewachung brauchen dann lieber Gänse.“ Im Ernst: ich hätte wahnsinnig gerne so allerhand Viehzeug auf dem Hof. Aber mit jedem anderen Tier außer Pferd wird der Aufwand, die Versorgung zu sichern wenn wir wegfahren, größer. Trotzdem hat sich unsere „Familie“ um zwei Katzenkinder erweitert. Waren von einer Landwirtsfamilie abzugeben bei denen grad so an die 14 Katzen allen Alters und Geschlechts da rumlaufen. Ich weiß nicht ob sich überhaupt irgendeine dieser Katzen normal hat anfassen lassen. Unsere beiden, die ich ausgesucht hab, jedenfalls nicht. Nachdem ich sie mit List und Tücke in die Hände bekam hatte ich damit auch schwer zu tun. Blutend vom Kratzen und Beissen haben wir uns dann auf den Weg gemacht. Im zukünftigen Wohnzimmer bekamen sie Kuschelbetten und zwei Klos, zu fressen und zu trinken und unsere Gesellschaft. Das war echt ein Stück harte Arbeit bis die beiden sich anfassen haben lassen. Findus und Patterson, zwei Katerchen. Patterson ist mittlerweile zu einem anständigen Hofkater herangewachsen, der sich gerne auch von Einstellern bespielen läßt und sich durchaus auch in die Pferdearbeit mit einbringt und Schrecktraining macht indem er die Hallenbande zum rauf- und runterspringen nutzt und auch schon mal im Hallendachstuhl herumklettert. Findus ist sehr scheu geblieben und läßt sich eigentlich nur von uns beiden anfassen. Mit der nötigen Ruhe und Gelassenheit auf beiden Seiten läßt er sich dennoch mittlerweile super bekuscheln. Er hat aber auch so ein weiches Fell…..

Ende September haben wir uns gleich zwei neue Mitarbeiter geleistet: Herrn TeMax von der Firma Kneilmann, eine dreirädrige Elektroschubkarre in Vollzeitanstellung, und Ralf, einen Menschen mit zwei Beinen und Armen auf Minijob-Basis. Beides ist gerade mir (Andrea) eine große Hilfe weil mein Körper ja immer noch nicht wieder mitmachen will seit der Knie-OP 2016.

Im Oktober wurde die dringend notwendige Raufenplatz-Befestigung mittels Paddockgittern im T1 mithilfe von Einstellern realisiert. Die Bodenbefestigung der Paddockflächen und des Trails auf dem die Pferde immer laufen können sollen ist ziemlich aufwändig. Wir wollen ja erstmal feststellen wie der Boden sich so verhält. Also wo Befestigung zwingend notwendig ist und welche Flächen wir eventuell auch natur lassen können.  Allerdings haben wir bereits die Erfahrung gemacht das es im Herbst und Winter hier so gut wie durchgängig regnet und damit nahezu alles was nicht befestigt ist in Schlammlöcher verwandelt während es dann im Frühjahr und Sommer dafür gar nicht mehr regnet und die Böden dann so austrocknen das zum Einen kein Gras mehr nachwächst und zum Anderen die Staubbelastung ungesunde Ausmaße annimmt. Ganz davon abgesehen hat diese Staubentwicklung unserer Nachbarin den Kaffeegenuss auf ihrer Terasse versaut und ist sogar in ihr Haus eingedrungen. Worauf eine berechtigte Bitte zur Findung einer adäquaten Lösung an uns herangetragen wurde.

Zu besagter Nachbarin, Gräfin von Schmettow, muss ich unbedingt auch noch einige Sätze loswerden. Die Dame ist gut über 80, noch ausgesprochen agil, lebt alleine im Nachbarhaus und, sagen wir mal, etwas eigen.  Erst mal ist es ihr unheimlich wichtig das sie mit Gräfin angesprochen wird. Dabei ist sie keine geborene sondern eine angeheiratete. Und sie hat durchaus die Erwartunghaltung das man ihren freundlich vorgetragenen „Bitten“ auch  Folge leistet. Beim Zaunbau waren es die hellen Robinienpfosten, die ihren Blick auf unsere Weide störten. Eine Hecke als Abgrenzung zu ihrem Grundstück (welche auch die Staubbelastung für sie deutlich reduziert hätte) nähme ihrem Quittenbaum das Wasser und die Nährstoffe. Sie kann sich gar nicht mehr in ihren Strandkorb setzen weil da ja immer die Leute zum Pferde holen vorbeiliefen. Wohlgemerkt: ihr Grundstück ist nicht klein und der Strandkorb stünde auch an einem anderen Platz in ihrem Garten ganz idyllisch und ohne jegliche Beeinträchtigung durch irgendwelche Nachbarn. Wenn sie joggen geht (sie geht immer die gleiche Runde bei der sie etwa in einer Länge von 100m direkt am Fressplatz vorbei muss) ist der Geruch von den Pferden unerträglich. Als wir den Stall saniert haben und die roten Ziegelmauern durch weiße Gasbetonsteine ersetzt wurden (die ganz nach Plan mittlerweile mit Holz verkleidet sind) war diese weiße Wand ein unerträglicher Anblick für sie und die Angst groß dass das so bleiben könnte. Mittagspausen von 12 bis 14 Uhr sind strengstens einzuhalten da sich Gräfin in Ruhe ausruhen muss. In der großen Trockenperiode 2017, in der gemahnt wurde sehr vorsichtig mit Feuer umzugehen um keine Waldbrände zu verursachen hat sie sich unter ihr Schlafzimmerfenster (im ersten Stock) eine fette Matratze hinlegen lassen und sich über den Zaun zu unserem Gartengrundstück eine Überstiegshilfe gebaut, den Zaun mit einer Plane verletzungssicher abgedeckt, damit sie einen Fluchtweg hat wenn es denn im Wäldchen gegenüber ihres Grundstückes zu einem Brand kommen sollte. Mit diesem Abschnitt ist der Gräfin aber nun genug Aufmerksamkeit zu Teil geworden.

 

Csesek, der Capo des Polentrupps vom letzten Jahr, hat nach Arbeit gefragt und man will es kaum wahrhaben, aber wir haben Arbeit. Denn wir wollen die Sanierung des zweiten Saustalls angehen. Sein Plan war wohl eigentlich dass das läuft wie beim letzten mal: er organisiert sich ein paar polnische Helfer und er ist der Capo. Nachdem in den ersten Tagen der Ein und Andere mit ihm dabei war hat sich schnell herausgestellt das wohl alle die er kannte so überhaupt keine Lust mehr haben irgendwie mit ihm zu arbeiten. Was dann dazu führte das er immer alleine ankam, den ganzen Tag „geschuftet“, geraucht und telefoniert hat und uns schon nach kurzer Zeit die Ohren vollgejammert hat das er soviel Sprit verfährt und er es bei seinem Freund, bei dem er schläft, so dreckig ist und ob wir denn nicht eine Unterkunft für ihn hätten. Ein Bett und eine Dusche, mehr brauche er nicht. Nun, es gibt zwar noch eine Wohnung, die aber derzeit nicht bewohnbar ist. Also kriegt der Csesek einen Wohnwagen mit Dusche und alle sind mehr oder weniger glücklich. Der Innenabbruch des Saustall Nummer zwei geht, obwohl Csesek allein ist, doch ziemlich zügig von statten. Er ist schon fleißig, auch wenn er, wie schon geschrieben, ziiiemlich viel raucht und ziiiiiemlich viel telefoniert. Nämlich mit seiner Frau in Polen. Irgendwie kommt das Thema auf, das doch die Mariola, seine Frau in Polen, doch auch hierher kommen und bei uns ausmisten könnte. Hänsel und ich waren da gar nicht abgeneigt denn mit unserem Minijobber für’s abmisten waren wir nicht ganz so glücklich. Bzw. mit dem abäppeln waren wir durchaus zufrieden aber nicht mit den diversen Bauarbeiten die dieser Jemand für uns ausführen wollte. Wohlgemerkt selber wollte. Leider sind seine und meine (Andreas) Vorstellungen da doch sehr voneinander abgewichen. Und von dem Spruch: „Wer zahlt, schafft an.“ hat er so gar nix gehalten. Naja, Mariola kam also für zwei Wochen zum Probe arbeiten. Hat super funktioniert, auch wenn sie kein Deutsch sprach. Ausser der Stallarbeit haben die beiden uns noch Blumenbeete super schön angelegt. Als wir erfahren haben das Mariola sich in Polen um ihren Großvater kümmern muss (obwohl sie den ganzen Tag in einer Champignonfabrik arbeitet) waren wir durchaus skeptisch. Sie haben unsere Bedenken aber zerstreut. Soweit war dann mündlich alles fest gemacht und vereinbart und wir haben unserem Minijobber gekündigt. Eine Einstellerin hat mir dann einige Tage später „erzählt“ dass Cseseks Frau doch schwanger sei. Ich konnte sie nur ungläubig anstarren und war mir sicher sie musste das falsch verstanden haben. Außerdem hatte mir Csesek vor kurzem Fotos gezeigt von Mariolas 50stem Geburtstag……  auf meine Nachfrage bezüglich Schwangerschaft kam von Csesek tatsächlich ein „Ja“. Allerdings unter dem Vorbehalt das ein noch ausstehender Arztbesuch das erst bestätigen müsste. Aha, was sollen wir mit einer Schwangeren? Gehalt bezahlen und trotzdem selber ausmisten? So hatten wir nicht gewettet. Das Ende der Geschichte: Mariola war nicht schwanger und blieb auch in Polen bei ihrem Großvater weil nämlich ihre Mutter sich um den Großvater nicht kümmern wollte. Daraufhin haben wir Csesek sozusagen das Messer auf die Brust gesetzt und ihn zum ausmisten abkommandiert.

Am 08.12. waren alle Einsteller nebst Anhang zur ersten Weihnachtsfeier geladen. Wichtigste Zutat natürlich selbstgebackene Guadl (Plätzchen) und selbst gemixter Kinderpunsch. Jeder Einsteller hat ein Pferd aus Plätzchenteig bekommen und zur allgemeinen Erheiterung gab’s ein kleines Quiz mit Fragen rund um’s Pferd (größtes Pferd, schwerstes Pferd, PAT-Werte, längster Sprung, höchster Sprung u.s.w.). Nach der Auswertung wurden kleine Preise verteilt und ich hatte den Eindruck es hat allen Spaß gemacht.

Unter dem Motto unser Stall soll schöner (besser) werden sind wir mit Tobi und Natascha (die bereits für Silvester angereist waren) am 30.12. mit dem Pferdeanhänger losgefahren um ein gutes gebrauchtes Solarium abzuholen. Wir waren den ganzen Tag unterwegs. Und Gott-sei-Dank sind unsere Männer soooooo unglaublich stark. So ein Solarium, zumindest in dieser Ausführung, ist nämlich gar nicht so leicht um nicht zu sagen sogar exorbitant schwer.

Das Backhaus (eigentlich war das ja die Schmiede) hatte  ein riesengroßes Loch im Dach. Im Dezember 2018 und Januar 2019 hat Hänsel zusammen mit unserem Nachbarn Torsten, seines Zeichens Dachdecker, das Dach dicht gemacht. Immerhin ist dieses Häuschen aus dem Jahre 1788, zumindest steht das über dem Eingangstürchen. Also schon ganz schön betagt. Steht aber nicht unter Denkmalschutz.

Noch ein kleiner Nachtrag. Ich weiß nicht mehr wann genau das war: im Haus wurde eine Dämmung eingeblasen was im Erdgeschoß auch gut funktioniert hat, im Obergeschoß sind Innen- und Außenwand so nah zusammen dass das nicht möglich war. Aber geprüft haben die Mitarbeiter der beauftragten Firma das. Indem Löcher in die Wände gebohrt wurden, auch im Obergeschoß. Da konnte dann zwar nichts eingebracht werden aber die Löcher hat keiner mehr zugemacht. Das fand ich dann allerdings schon sehr befremdlich: vom jetztigen Wohnzimmer ein kleines Guckloch in’s Freie zu haben. Da musste die Firma dann nochmal ran. Wir zahlen ja schließlich für die Dämmung und nicht für ungeplante Luftzirkulation.

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